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Meditationen zur Adventszeit 23.2006-12-22 05:40 „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.”(1. Kor.13,1.) Ich habe mit einem bekannten Jäger gesprochen, er hat mir erzählt, dass von zwanzig Rehkitzen nur 1-2 das Erwachsenenalter erreichen, die anderen gehen ein. Für die Rehe ist die Flinkheit, die Aufgewecktheit, die Aufmerksamkeit sehr wichtig, sonst werden sie Opfer von Greiftieren. Ich denke, was für die Rehe die Schnelligkeit ist, das ist für den Menschen die Liebe. Die wichtigste Voraussetzung für die Erhaltung unserer Familien, Gemeinschaften, unserer Nation ist, dass unter uns Liebe, Zusammenhalt, Solidarität und Vertrauen herrscht. Für die Menschen, Gemeinschaften und Völker, wo keine Liebe, keine Solidarität, keine Aufmerksamkeit für die Anderen ist, da gibt es kein Weiter mehr. Ohne diese Tugenden, Werte wird uns das Böse einzeln abjagen. Die Liebe hält unsere Gemeinschaften zusammen und füllt mit Leben, Licht, Wärme und Seele unsere Familien. Wer seine Arbeit, seine Umgebung, seine Familie, Nation nicht lieben kann, für den ist alles nur Qual: es ist schlecht, zur Arbeit zu gehen, es ist schlecht, seine Frau zu streicheln, es ist schlecht, die Nationalhymne zu singen oder mit seinen Geschwistern Nationalfeiertage zu feiern. Das erloschene Licht muss neu angezündet werden. Nicht mit Befehlen, mit wütenden Schreien oder mit Gewalt, mit ständigem Lauten der für mich lieben Werten soll man es anzünden. Nein, all das ist nicht zielführend, so kann ich meine Beziehung zu meiner Frau oder meinem Mann beleben. Die Liebe zum Vaterland, wenn sie neben der wütenden Anfeindung steht, selbst wenn ich recht habe, so wird sie in den Herzen nicht vertiefen. Mit Gewalt kann man die Welt nicht besser machen, man kann die Völker mir Schlägen, mit Bomben nicht in eine grosse, frohe, friedliche Familie zusammentreiben. Ich kann nur eines machen: ich bin mit meiner demütigen Liiebe, gefolgt dem Beispiel Jesu, hier, ich bin anwesend. Das Licht meiner Liebe soll brennen, damit das qualmende Licht meines Mitmenschen von meinem Licht neu angezündet werden kann. Er hat auch eine freie Wille, ein kleines Herz; auch wenn er es nicht zeigt, er hat Angst, er ist misstrauisch. Halte durch, glaube an dem Sieg der Liebe! Dein Mitmensch, wenn du geduldig bist, wird dich um das Licht bitten, gebe esi hm, als würdest du es bekommen, schliesslich gibt sein Licht nun auch dir die Helle, in seinem Licht siehst du sein Gesicht. Dein Mitmensch bittet um das Licht, denn auch er wird vom klaren Licht, der lebensspendenden Wärme, der Helle angezogen; diese Licht ist Christus. Du sollst lieben und gut sein wollen und die Menschen werden kommen, um den Schatz Christi herumzutragen und du gibst das Licht und wirst ohne Schweiss reicher. Möge Gott uns dazu führen, dass wir alle diese sehr wichtige christliche Tugend als unser tägliches Brot betrachten! Author: Bruder Csaba Übersetzt von Péter Tresz Verknüpfte Links
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